Dienstag, 1. Mai 2012
Love.
Liebe. Ja, Liebe. Ein Wort, dass tausend Gefühle auf einmal beschreibt, nicht wahr?
Unsicherheit. Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen, anregegte Speichelbildung, weiche Beine. Nervösität.
Wohlsein. Sicherheit, Vertrauen, Glück, Lust. Verlangen.
Schmerz. Ein Loch in der Brust, unerfülltes Verlangen, Sehnsucht. Kummer.
So viele Gefühle, nur mit einem Wort zu fassen - war es das schon? War das das Geheimnis der Liebe? Gefühle, die durch Nervenströme und elektrische Impulse übertragen werden?
Dabei wird sie doch immer so hoch geredet, die einzig wahre Liebe, als ein reines, vollkommenes Gefühl. Eine, die nie vergeht, die für immer hält. Dass man einen Partner hat, irgenwo in den Weiten dieser Welt, ein Gegenstück. Einfaah auf ihn warten, das ist die Devise.
Ja, das wird oft gesagt. Ehrlich, ich kann mir das nicht vorstellen. Heißt dass, das jede andere Beziehung nutztlos ist? Naja, das war vielleicht zu weit gegriffen. Aber im Grunde würde es bedeuten, dass man jedes Gefühl davor für nichtig erklären sollte, um für die "wahren" Gefühle Platz zu machen. Seine Vergangenheit aufgeben.
Jeder wie er will. Die einen denken an den Prinzen auf dem weißen Pferd, die anderen leben von Nacht zu Nacht und huren sich durch die Städte. Ob das eine oder andere richtig ist, entscheidet nicht irgendeine Definition, sondern man selbst. Die Wahrheit ist relativ. So wie der eine Licht und zweite Schatten liebt. Das einzige, was jetzt noch bleibt, ist, sich das klarzumachen.

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Montag, 30. April 2012
Feelin' good.
An manchen Tagen wacht man auf und fühlt sich einfach gut. Nicht, weil man unbedingt ein Kilo weniger auf die Waage bringt oder sich auf ein besonderes Vergnügen freut - nein, man könnte es eine innere Zufriedenheit nennen. Einfach da sein, den Wind in Haare spüren, die Sonnenstrahlen auf der Haut - ein Gefühl der Vollkommenheit. Eine Zufriedenheit, tief in einem, wie ein helles Licht aus einem heraus scheinend. Ein Grinsen ständig auf der Backe, vor lauter Freude manchmal die Muskeln anpannend.
Jeden Tag, diese Freude, innere Zufriedenheit, dieses Glück zu spüren, ein wahres Traumleben. Ohne Sorgen durch das Leben gehen, ohne Angst, Furcht, Wut, Zorn.
Wer will so ein Leben? Bitte jetzt die Hände strecken! ... Ah, jaa, genau das dachte ich mir, niemand meldet sich. Sind sie sich etwa unsicher? Nun kommen Sie schon, aus dem Bauch heraus, trauen sie sich!
Hm, Sie sind schlauer, als ich erwartet hatte. Ja, natürlich, jeden Tag immer glücklich, selbst das wird langweilig. So wie das Licht den Schatten, das Wasser das Land und der Mann die Frau braucht, so hat Glück auch ein Gegenstück, dass es ergänzt und vollkommen macht - Unglück. Denn stellen Sie sich vor, Sie schreiben in einem Test eine gute Note, obwohl Sie kein Stück darauf gelernt haben. Ja, eine spannende Sache, besonders wenn es immer und immer wieder passiert!
Oder noch drastischer: Wenn sie immer glücklich sind, was bringt ihnen dann Liebe? Sie macht einen glücklich. Wow. Was ganz neues. Wofür?
Also, ich hoffe sie stimmen mir zu: Glück ist eine feine Sache, aber nicht im Überfluss. Man muss es genießen, wie ein Glaß Wein am Vorabend, oder ein Lächeln auf dem Gesicht des Geliebten.
Das Leben kann nicht immer nur schwarz oder weiß sein, man braucht etwas von beidem, einen Kontrast, um ein Gemälde sichtbar zu machen.
Und dazu braucht es Unglück. Um das Glück spannend zu machen. Selbst Unglück, etwas so verhasstes und bedauertes, hat eine Funktion. Kaum zu glauben, was passieren würde, wenn wir es nicht hätten. Und auf einmal wird alles klar: wir brauchen Unglück, so wie wir Glück brauchen.

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Sonntag, 29. April 2012
Wish.
In vielen Kindersendungen wird immer diese "3-Wünsche-Regel" praktiziert. Was man auch will, man kann es sich erfüllen. Und meistens greifen die Protaganisten nach großem Hin und Her dann auf den "Weltfrieden" oder sonst was auf. Aber mal ehrlich: welcher Mensch würde so handeln? Die Chance, sich ein erfülltes Leben zu machen, oder irgendwelchen Unbekannten Menschen zu helfen? Es liegt doch schon in der Natur des Menschen, sich auf sich selbst zu konzentrieren, nicht sozial zu handeln. Egoistisch, das ist unser Stichwort, wie für jedes andere Lebewesen auch. Welcher Mensch (mal abgesehen von Jesus) würde sich für andere opfern? Für Leute, die er nicht kennt?
Jede Mutter widerspricht mir da jetzt. "Ich würde mein Leben für mein Kind opfern!" Ja, schön und gut, aber auch für den Penner von nebenan? Wohl kaum. Sich für Menschen, die ihm nahe stehen, zu opfern, ist auch eine Art des Egoismus. Zum ersten sind sie die Einzigen, die es "wert" sind; zum anderen lässt man gerade diese Menschen dann zurück und gibt ihnen ein schlechtes Gefühl, anders müsste man es selbst tragen.
Diese Wünsche-Sache, vergöttert bis ins Mark bei Sachen wie "Tugend" und "Weisheit", ist einfach nur unrealistisch. Es gehört zwar dazu, sie Kindern einzupflanzen, damit sie die Idee von Solidarität ansatzweise fassen können, aber erkennen sollte man im Laufe seines Lebens, dass kein Mensch so handelt. Und sich klar machen, dass man alleine dasteht, falls man solche Gedanken für die Säulen der Welt hält.

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Donnerstag, 23. Februar 2012
What we once had
I tried to hold you close to me,
but you just thought of her.
I tried to make you notice me,
but you just ignored me.
So I have gone in dark despairs,
forgot what we once had.
And you live happy wih her now,
that shitty blond-haired head.

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Samstag, 17. Dezember 2011
Gestern Nacht erwachte ich aus meinem Sarg
Da hab ich ganz plötzlich an dich gedacht.
Und dann hats irgendwas mit meinem Herz gemacht.
Und ich hab gemerkt das ich dich mag.

Ich sprang auf, verzog die Stirn
mein Herz klopfte wie verrückt
es war ganz entzückt
doch nicht mein Hirn.

Obwohl ich dich sehen will,
obwohl ich dich liebe,
ich weiß, deine Augen sind wie Diebe,
stehlen mir mein Herz ganz still.

--
Gänzlich ohne Versmaß, aber vllt. ein Anfang? :D

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